Ein Gedicht über Pleckhausen
Guten Abend liebe Senioren
bleibt schön sitzen und gebt kurz ruh,
und hört dabei dem Nikolaus zu,
zwar ohne Kostüm und kein Bart im Gesicht,
doch das ist nur damit er besser spricht.
„Pleckhausen – Die Perle der Glückseligkeit“
Im schönen Westerwald, weit und breit,
da liegt Pleckhausen – die Perle der Glückseligkeit.
Ein Dorf, das mild im Sonnenlicht glänzt
und Heimat wird, wenn man es kennt.
Vor Jahren, wie das Leben eben geschieht,
hab ich mich hier in ein kleines Haus verliebt.
Im Westerwald, wie jedem bekannt,
ohnehin die schönste Region im ganzen Land.
Als Fremder kam ich – vorsichtig und leis
doch heute dieser Ort meine Heimat heißt.
Denn was ich in dieser Ortschaft fand,
sind Menschen mit Herz und warmem Verstand.
Menschen, die lieben Natur und Zeit,
Gemeinschaft und Gemütlichkeit.
Und schaut man auf die, die hier leben seit je,
wird klar, warum das Dorf strahlt so schee´.
Denn der Pleckhausener Mensch, so wie er ist,
die perfekte Mischung aus Westerwälder und Kölscher ist,
Die Westerwälder Bodenständigkeit,
gepaart mit kölscher Leichtigkeit.
So wuchs aus der Mischung – kaum einer versteht’s –
ein Dorf das eng beisammen steht.
Obwohl so klein, fast nur ein Fleck
doch wer einmal hier lebt, geht nie wieder weg.
Gemütlich ist’s hier, beinahe poetisch,
das große „Wir“ – friedlich und ästhetisch.
Denn wer durch die Brunnenstraße leise schreitet
und die Wäschbach ins Tal begleitet,
wer die Kreuzhart im Morgenlicht sieht,
spürt:
Hier schlägt ein Herz, das nie versiegt.
Und draußen?
Da spielt die Welt verrückt:
Politik verwirrt, die Stimmung drückt.
Klimawandel, Streit, Unübersicht,
ein Alltag, der oft aus den Fugen bricht.
Der Computer blinkt, die E-Mails explodieren –
und keiner weiß mehr, was wir noch kontrollieren.
Doch fährt man heim und lässt alles zurück,
fährt langsam die Dell hinab – Stück für Stück –,
dann taucht es auf, das goldene Schein:
Pleckhausen.
Das Zuhause.
Der Frieden.
Mein Sein.
Und heute steh ich hier – nicht nur privat,
sondern sprechend für den Ortsgemeinderat.
Denn dieser Dank gilt nicht dem Ort allein:
Er soll für euch, liebe Senioren, sein.
Nils Pfleger